Nachtcafé

„Markenzeichen Dialekt“

Ariane Willikonsky zu Gast im Nachtcafé


Freitag, 30. Dezember 2016 (Woche 52) um 22.00 Uhr Nachtcafé - Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher 

 

Wer im breiten Dialekt unterwegs ist, muss mit Verständigungs- und Akzeptanzschwierigkeiten rechnen. "Markenzeichen Dialekt" - darum geht es im "Nachtcafé". Dieses Mal kommen die Gäste aus allen Ecken Deutschlands - ein Gipfeltreffen in dialektaler Reinform. Mehr Infos

 

Die Gäste im Nachtcafé

  • Harald Schmidt 
  • Margit Sponheimer 
  • Yared Dibaba 
  • Melanie Müller 
  • Andrea Wittmanns 
  • Christoph Sonntag 
  • Ariane Willikonsky 


Infos zu Ariane Willikonsky

Die Sprachtherapeutin Ariane Willikonsky weiß, welch verheerende Wirkung Dialekte haben können: Dates können nach wenigen Minuten platzen, Bewerbungen scheitern, Karrieren vorschnell enden. Deshalb lehrt sie in ihrem Sprechinstitut Hochdeutsch als Fremdsprache. Die Sprecherzieherin ist überzeugt: "Das Wesen der Menschen spiegelt sich in ihrer Sprache."


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Kommentare: 2
  • #1

    Dipl. Päd. Christine Moser-Dobis (Dienstag, 20 Dezember 2016 19:30)

    Es ist wichtig, die Hochsprache zu sprechen und gebrauchen zu können. Ich bin aber auch der Meinung, dass Dialekte ein Zeichen von lebendiger und gelebter Sprache sind. Sprache und Sprechen ist etwas Lebendiges. In manchen Regionen wird der Dialekt wieder gelehrt, weil er im Alltag bereits verloren gegangen ist und Kinder oder junge Erwachsene ihn nicht mehr verstehen. Genauso verheerend finde ich es, wenn ein norddeutscher Patient nach einem Schlaganfall mit einer Aphasie in die Psychiatrie eingewiesen wird, weil niemand ihn und seinen Dialekt versteht. Tatsächlich passiert.

  • #2

    Ariane (Dienstag, 20 Dezember 2016 19:53)

    Liebe Christine Moser-Dobis, da stimme ich zu 100% zu. Ich sehe auch, dass Logopädinnen , die Dialekt sprechen an viele Patienten viel besser dran kommen, besonders wenn es auch Dialektsprecher sind und größere sprachliche Beeinträchtigungen bestehen.